innere Reinigung - für dich und für die Erde

 

Zum Jahresbeginn ist mir nochmal vor Augen geführt worden, welchen Wahnsinn wir in unserer Zivilisation leben. In unserer Straße ist nach Weihnachten die Müllabfuhr nicht wie gewohnt gefahren, was sich da an gelben Säcken am Straßenrand gestapelt hat! 

Unvorstellbar, was wir Tag für Tag, Woche für Woche und Jahr für Jahr an Müll produzieren - der sich natürlich nicht in Luft auflöst, auch wenn er aus unserem Blickfeld verschwindet. Leider sind wir ja weit entfernt davon alles zu recyceln und er schwimmt dann auf den Meeren, sammelt sich auf indischen Müllhalden, oder, oder… der menschlichen Phantasie sind in dieser Hinsicht keine Grenzen gesetzt.

 

Hast du mitbekommen, dass in Fukushima immer weiter Radioaktivität ins Meer läuft? Der gesamte pazifische Ozean ist verseucht. Die Radioaktivität kommt jetzt in Canada und Nordamerika an, doch die Medien dort berichten die Beobachtungen der Fischer nicht, die Bevölkerung soll sich ja nicht beunruhigen.

Und was ist mit unserem Himmel los? Ich bin jetzt 45 Jahre alt und ich weiß, dass er vor 20 Jahren anders aussah.

Ich könnte das schier endlos fortsetzen, doch du weißt es genauso gut wie ich: die Lage auf unserem Planeten ist alles andere als rosig.

 

Und trotzdem steht unsere gute Mutter Erde allzeit bereit uns zu unterstützen, spendet Nahrung, Wasser, Luft, hält die Atmosphäre für uns aufrecht. Wann immer wir energetisch arbeiten, dürfen wir unsere Altlasten an sie abgeben, sie nimmt diese Energien auf und transformiert sie für uns und immer wenn wir uns mit ihr verbinden, bekommen wir kräftigende Energie von ihr zurück.

 

Und das macht sie alles, obwohl es ihr nicht gut geht. Und obwohl wir so achtlos mit ihr und ihren Geschöpfen umgehen.

 

Apropos Geschöpfe, da gehören wir ja immernoch mit dazu. Und ehrlich gesagt, wie viele Menschen gehen denn wirklich achtsam und liebevoll mit sich selbst um? Sorgst du zum Beispiel dafür täglich lebendige Nahrung und ausreichend Wasser zu dir zu nehmen? Ohne Hektik und Stress? Gönnst du dir ein Schläfchen, wenn dein Körper es braucht? Achtest du darauf welche Eindrücke deine Seele bekommt? Vermeidest du es Gifte zu dir zu nehmen über die Nahrung, Getränke, Genussmittel? Hast du nette Menschen um dich, die liebevoll und wertschätzend mit dir umgehen? Liebst du das womit du deine Zeit verbringst?

 

Nein? Nicht alles mit Ja beantwortet? Warum nicht?

 

Manchmal denke ich, vielleicht wird es für uns leichter werden den Organismus von Mutter Erde liebevoll zu behandeln und sauber zu halten, wenn wir das mit uns selber auch tun. Wie soll man die Verschmutzung um sich herum denn auch wahrnehmen, ich meine wirklich wahrnehmen, nicht nur wissen dass sie da ist, wenn man selbst ganz und gar „zugemüllt“ ist. Ich möchte dir von Herzen empfehlen das neue Jahr mit einem gründlichen Hausputz bei dir selbst zu beginnen, den Darm zu reinigen, wenigstens für eine Zeit lang mal die Ernährung umzustellen und Giftstoffe auszuleiten. Für dich, deine Gesundheit, deine Seele, deine Wahrnehmungsfähigkeit und damit letztlich für Mutter Erde. Alles ist mit allem verbunden und die Erde und du, ihr seid gar nicht so getrennt voneinander, wie es scheint.

 

warum Entgiften?

Vielleicht fragst du dich, warum du denn entgiften sollst. Nun, wir nehmen im Laufe unserer Lebens jede Menge giftige Substanzen zu uns. Da sind die Pestizide in der Nahrung, Glyphosat ist im letzten Jahr ordentlich in Verruf geraten und es ist nicht das einzige Gift auf unseren Äckern. Doch das ist längst nicht alles. Auch chemische Duftstoffe, wie sie in Körperpflegeprodukten und Waschmittel zugesetzt sind, finden den Weg in unseren Körper. Kaffee, Tee, Alkohol und Zigaretten sind die ganz gebräuchlichen Giftstoffe, die auf Dauer müde und träge machen. Vielleicht hast du schon mal chemische Medikamente nehmen müssen? Hast du Amalgam in den Zähnen? Oder bist du geimpft? Bei jeder Impfung bekommst du eine kleine Dosis Schwermetalle injiziert, die sich in deinem Körper ablagern.

Mir ist in letzter Zeit auch vermehrt das Thema Viren, Pilze und Parasiten begegnet. Ich muss sagen, dass ich es bislang noch unterschätzt hatte. Es betrifft wirklich fast jeden. Wir haben größtenteils akzeptiert, dass es da ein paar Mitbewohner in unserem Organismus gibt. Wer kennt das nicht, einmal Herpes immer Herpes heisst es. Deshalb möchte ich dass du weißt: das muss nicht sein. Doch solange es so ist, bist du auch noch nicht ganz du selbst, denn diese Mitbewohner mischen sich ein, sie habe ihre eigenen Gedanken, ihre eigenen Vorstellungen wie du zu leben hast (damit sie sich wohlfühlen) und die werden sie dir mitteilen. Das heißt, wenn du heute Nachmittag Heißhunger auf etwas Süßes hast, dann bist das vielleicht gar nicht du, der diesen Heißhunger hat, sondern es ist die kleine candida albicans die sich in deinem Darm eingenistet hat und Appetit bekommt.

 

Im Ernst, eine gründliche Reinigung des Darms, der Leber und letztlich all deiner Zellen, durch die das von der Leber gefilterte Blut fließt, führt dich zu einem ganz neuen Lebensgefühl. Nicht zuletzt wirst du viel mehr Energie für dich selbst zur Verfügung haben. Ist doch klar. Diese Lebewesen haben sich als Schmarotzer bei dir einquartiert und was macht so ein Schmarotzer? Er nährt sich von dir!

tipps für deine Frühjahrskur

Es gibt viele verschiedene Wege zu entgiften, du kannst dich im Internet oder über Bücher informieren. Suche dir einen Weg aus, der zu dir passt, damit du auch dabei bleiben magst. Und denke  daran, dass du bei einer Leberreinigung gleichzeitig auch eine Darm-Sanierung machen solltest, damit die aus der Leber gelösten Stoffe nicht gleich wieder durch den Darm rückresorbiert werden.

 

Was ich auf jeden Fall empfehlen kann ist:

  • Den Kaffee weglassen (wenigstens für eine Zeit)
  • Tierisches Eiweiß weglassen
  • Möglichst keine Fertigprodukte
  • Viel Obst und Gemüse in kontrollierter Bioqualität
  • Die Leber entgiften (es gibt Kräutertees oder du kannst auch morgens eine Zitrone auspressen und mit etwas Cayennepfeffer würzen)
  • Knoblauch, Nelken, Brennessel, Petersilie, Kurkuma, Löwenzahn, Artischoke und Brennessel unterstützen die Entgiftung
  • Viel trinken, am besten klares, stilles Wasser. Gelegentlich einen Basenausgleichtee, damit dein Säure-Base-Haushalt sich reguliert
  • Den Zucker durch natürliche Süssungsmittel wie z.B Agavensirup ersetzen
  • Die  Darm Peristaltik anregen, zum Beispiel mit Flohsamen
  • Schwermetalle und Strahlung kannst du zum Beispiel mit Zeolith ausleiten. Achtet dabei darauf ihn von einem vertrauenswürdigen Hersteller zu bekommen. Der Zeolith darf nicht Nano vermahlen sein, denn dann würde er durch die Darmwand in deinen Organismus gelangen. Außerdem sollte er aus einem sicheren Herkunftsgebiet stammen und auf Radioaktivität untersucht sein.
  • Als Kuranwendung gegen Viren, Pilze, Bakterien und Parasiten empfehle ich außerdem Gapefruitkernextrakt und Oregano Öl. Beides ist in Bioqualität zu erhalten.
  • Eventuell Einläufe machen. Damit hilft du deinem Darm die Schlacken zu lösen.
  • Basische Bäder, etwas mehr Bewegung als üblich und Saunagänge können auch nicht schaden.

 

Gleichzeitig solltest du deine Zellen mit gesunden Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und Mineralien auffüllen. Am besten sind frisch gepresste Obst und Gemüsesäfte, wenn du aber keine Saftpresse zu Hause hast, dann kannst du dir auch eine zeitlang mit Nahrungsergänzungsmitteln helfen. Bitte aber nur Vitamine natürlichen Ursprungs einnehmen, nichts aus der Chemieküche. Es gibt gute Produkte aus Pflanzensäften, die kann der Körper viel besser verarbeiten.

 

Ich lege es dir wirklich ans Herz diesen Hausputz zu machen. Vielleicht gehst du durch ein kurzes Tief, besonders wenn du viele "Mitbewohner" hast, werden sie sich nicht kampflos verabschieden wollen, aber der Gewinn ist unvergleichlich. Wer weiß welches längst als normal angenommene Zipperlein sich dann mit verabschieden wird. Du wirst viel mehr in deine Energie kommen und deine feinsinnige Wahrnehmung verstärkt sich.

 

Du wirst auch merken, dass sich dein Appetit, deine Gelüste verändern. Wenn dein Darm von alten Schlacken gereinigt ist und eine gesunde Darmflora aufgebaut hat, wenn deine Zellen die Giftstoffe abgegeben haben und mit Vitaminen und Mineralstoffen gefüllt sind, dann kann dein Körper dir wieder signalisieren was er wirklich braucht. Möglicherweise hast du dann gar keine Lust mehr auf die bisherige Ernährungsweise, sondern spürst dann instinktiv was dir wirklich gut tut.

 

Versteh mich nicht falsch. Ich plädiere nicht dafür dich selbst zu kasteien. Wenn man sich Genüsse mit Gewalt versagt, dann macht das auf Dauer verdrießlich und ungenießbar. Wer vor lauter Korrektheit den anderen die Lust am Leben mißgönnt, ist weder gesund noch heilsam für die Welt. Doch ich möchte dich dazu motivieren einmal richtig durchzuputzen und dann in dich hineinzuspüren, was dir wirklich gut tut.

Ein gesundes Leben ist übrigens sehr genussvoll, wenn man das möchte. Ob es ein Genuss ist, oder eine Qual, das fängt bei dir im Kopf an.

 

Wenn du dir eine Methode gesucht hast die zu dir passt, dann fang mit kleinen Schritten an. Setze dir Ziele von denen du weisst, dass du sie einhalten kannst. Es macht mehr Sinn dir vorzunehmen am Wochenende Saft zu fasten und das dann auch durchzuhalten, als ein vier Wochenprogramm aufzustellen, das du frustriert nach ein paar Tagen abbrichst, weil du die Perspektive nicht aushälst. Dann doch lieber nach dem Saftwochenende noch ein paar Tage dranhängen, weil du merkst dass es funktioniert.

 

Ich sagte schon, dass sich deine feinsinnige Wahrnehmung verstärken wird. Du wirst viel empfindungsfähiger werden. Wie könntest du das Leid der Tiere wahrnehmen, solange du sie isst? Ob sich das nicht doch ausschließt?

 

Ich bin überzeugt davon, dass wir augenblicklich bestimmte Abläufe auf der Erde nicht mehr mittragen wollen, wenn wir ihre Auswirkungen wirklich wahrnehmen und ich möchte dir Mut machen, in diese Wahrnehmung, in diese Empfindungsfähigkeit zu gehen. Es reicht nicht nur zu wissen, wie es um unsere Umwelt bestellt ist, wir müssen es fühlen können. Es muss unser Herz erreichen.

 

Keine Sorge, du wirst damit umgehen können. Jede Herausforderung im Leben ist nur so groß, dass wir sie gerade bewältigen können und dient letztlich dazu, daran zu wachsen. Nur eines gilt nicht mehr: für Augen zu und einfach weitermachen wie bisher, bist du jetzt wirklich schon zu groß, oder?